FAQ`s

Allgemeine Fragen zur GeldKarte

Prepaid-Karte:

Bei einer Prepaid-Karte kann nur der Betrag ausgegeben werden, der zuvor auf die Karte geladen wurde. Daher gilt für die GeldKarte-Funktion: Erst laden  – dann mit dem geladenen Guthaben auf dem Chip zahlen.

Die meisten Banken und Sparkassen, die den GeldKarte-Chip auf ihren girocards oder Kundenkarten aufbringen, bieten damit einen kostenlosen Service. Für das Bezahlen mit der GeldKarte fallen keine Gebühren an. Die Online-Aufladung der GeldKarte ist kostenlos, am Geldautomaten oder Ladeterminal können je nach Institut und aufzuladender Karte Kosten anfallen.

Wenn Ihre Hausbank keine GeldKarten ausgibt, können Sie sich eine kontounabhängige GeldKarte (sogenannte White Card) besorgen, bspw. im GeldKarte-Shop (link). Laden können Sie Ihre White Card online auf geldkarte-laden.de. Zudem können Sie, sofern Ihr Institut dies anbietet, Ihre Karte an speziellen Terminals am Bankschalter aufladen. Daneben gibt es vereinzelt Terminals, die das Laden gegen eine Bankkarte ermöglichen. 

Sie können das geladene Guthaben auf dem Chip aufbrauchen und auch am Geldautomaten entladen. Ohne PIN können Sie Ihre GeldKarte jedoch nicht mehr am Geldautomaten aufladen.

Was passiert mit dem Guthaben, wenn die Gültigkeitsdauer meiner GeldKarte abläuft?

Kontogebundene GeldKarten sind genauso lange gültig wie die Bankkarte, auf der sich der Chip befindet. Bei White Cards (kontounabhängigen Karten) ist das Gültigkeitsdatum auf der Karte aufgeprägt.

Weiterhin gilt:

  1. Bezahlen: Bis zu sechs Monate nach dem Verfallsdatum können Sie mit dem Guthaben Ihrer GeldKarte noch bezahlen.
  2. Entladen: Bis zu drei Monate nach dem Verfallsdatum können Sie das Guthaben Ihrer GeldKarte noch auf Ihr Konto entladen.
  3. Laden: Dies ist nach dem Verfallsdatum der Karte nicht mehr möglich.

Nach Ablauf dieser Fristen können Sie Ihre GeldKarte bei dem ausgebenden Kreditinstitut einreichen und das Restguthaben auf Ihr Konto gutschreiben lassen. 

Sofern Sie Ihre defekte Karte bei Ihrer Hausbank vorlegen, können Sie das auf dem Chip gespeicherte Guthaben erstatten lassen.

In diesem Fall ist es wie mit Bargeld: Da die GeldKarte ein Prepaid-Bezahlverfahren ist, haben Sie Geld in Ihren „elektronischen Geldbeutel“, also den Chip, geladen. Dieses Guthaben kann zum Bezahlen genutzt werden. Ein erneutes Aufladen ist jedoch nur mit PIN möglich. Sobald die verlorene/gestohlene Karte gesperrt wurde (bspw. über den zentralen Sperrnotruf 116 116), ist automatisch auch das Laden des Chips nicht mehr möglich.

An vielen Automaten wird im Display jeweils vor und nach der Zahlung mit der GeldKarte das aktuelle Guthaben angezeigt. Bei der Aufladung am Geldautomaten oder über das Internet wird vor Wahl des gewünschten Ladebetrags das aktuelle Guthaben im Chip ausgelesen, nach der erfolgreichen Online-Aufladung werden Ladebetrag und neues Guthaben angezeigt. Weiterhin können Sie mit einem Taschenkartenleser (link) oder einem Chipkartenleser (link) Ihr Guthaben überprüfen. 

Sie können Ihre kontoabhängige girocard mit GeldKarte/girogo-Funktion am Geldautomaten Ihrer Hausbank entladen. Ein Entladen über das Internet ist nicht möglich. FanCards können in den teilnehmenden Fußballstadien während des Spielbetriebs entladen werden. 

Die Online-Aufladung ist ein Service der GeldKarte. Wenden Sie sich daher an uns, nicht an Ihr kartenausgebendes Institut: Stellen Sie eine Support-Anfrage oder nutzen Sie die Hilfestellungen in unserem Bereich "Support zur Online-Aufladung" »

Die GeldKarte ist eine "elektronische Geldbörse", die von der deutschen Kreditwirtschaft gemeinschaftlich getragen wird. Im Ausland ist weder das Bezahlen noch das Laden am Geldautomaten möglich.

Nein, das ist nicht möglich. Die sofortige oder die spätere Stornierung einer GeldKarte-Zahlung (z.B. bei einem Warenumtausch) kann nur bar abgewickelt werden, das heißt der Händler erstattet Ihnen den Betrag in bar oder als Gutschrift.

Wenn Sie Ihre kontogebundene GeldKarte laden, sehen Sie diese Aufladung als Abbuchung auf dem zugehörigen Girokonto. Die Bezahlung an Automaten oder im Internet, die dann aus diesem Guthaben im Chip erfolgt, wird nicht auf Ihrem Kontoauszug gelistet. Übersicht über die letzten 15 Bezahl- und Ladetransaktionen erhalten Sie anhand eines Taschenkartenlesers oder mit dem kostenlosen Analyseprogramm "Chipcard master". Anhand des jeweils angezeigten Bezahlbetrags können Sie Ihre Ausgaben überprüfen.

Für das bargeldlose Bezahlen mit der GeldKarte im Internet muss an Ihren Computer ein geeignetes Chipkartenlesegerät angeschlossen sein. Zur Zahlung schieben Sie Ihre ausreichend geladene Karte in das Internet-Kundenterminal. Über eine SSL-gesicherte Verbindung wird der Betrag anonym und verschlüsselt von Ihrer GeldKarte abgebucht und dem Händler direkt gutgeschrieben.

Chipkartenleser können mit Hardwaremerkmalen ausgestattet werden, die Schutz beim Einsatz von Chipkarten am PC unterstützen. In diesem Zusammenhang haben sich im Markt verschiedene Sicherheitsklassen herausgebildet.

Der Einsatz von Chipkartenlesern höherer Sicherheitsklassen bringt auf jeden Fall ein Mehr an Sicherheit.

Folgende Sicherheitsklassen sind derzeit bekannt:

Klasse-1-Leser
Chipkartenleser der sog. "Sicherheitsklasse 1" weisen keine besonderen Sicherheitsmerkmale auf. Der Kartenleser fungiert lediglich als Kontaktiereinheit für den Chip.

Klasse-2-Leser
Chipkartenleser der sog. "Sicherheitsklasse 2" verfügen über eine sichere Tastatur, über die vertrauliche Informationen wie die persönliche Geheimzahl einer Signatur- bzw. Homebanking-Chipkarte ohne Umweg über den Computer direkt vom Chipkartenleser an die Chipkarte übertragen werden können. Ist die sichere PIN-Eingabe aktiv, wird das dem Anwender über eine Anzeige am Chipkartenleser oder akustisch signalisiert. Solche Chipkartenleser sind besonders für das Homebanking mit Chipkarte und die digitale Unterschrift geeignet, weil das Ausspähen der PIN am PC praktisch ausgeschlossen wird.

Klasse-3-Leser

Chipkartenleser der sog. "Sicherheitsklasse 3" haben neben der sicheren Tastatur der "Sicherheitsklasse 2" zusätzlich ein sicheres Display und oft ein eigenes Transaktionsprüfmodul für das Bezahlen mit der GeldKarte im Internet. Solche Chipkartenleser sind besonders für das Bezahlen mit der GeldKarte im Internet und auch besonders für Homebanking mit Chipkarte und die digitale Unterschrift geeignet. Durch das integrierte Transaktionsprüfmodul wird eine Manipulation des Zahlbetrages oder des Zahlungsempfängers praktisch ausgeschlossen.

SECODER
Mit der Einführung des SECODER-Standards hat die Deutsche Kreditwirtschaft eine neue Generation von Chipkartenlesern der "Sicherheitsklasse 3" begründet. Für die SECODER-Zertifizierung müssen die Geräte strengen Sicherheitskriterien entsprechen. Zusätzlich zu den nicht-zertifizierten Kartenlesern der "Sicherheitsklasse 3" besitzt ein SECODER eine eigene Intelligenz: Eine Firewall prüft z.B. die Kommandos, die der Computer an das Lesegerät sendet. Bei Verdacht auf Phishing oder Datenmissbrauch blockt der SECODER den Zugriff auf die Chipkarte. Um Ihre GeldKarte online zu nutzen, empfehlen wir den Einsatz eines Secoders.

Als Händler dürfen Sie nur solche GeldKarte-Terminals einsetzen, die das Kreditgewerbe ausdrücklich zugelassen hat. Diese Geräte müssen den von der Deutschen Kreditwirtschaft (DK) gestellten Anforderungen genügen.

Bevor der Betragsspeicher der Chipkarte verändert werden kann, finden komplexe Prüfroutinen statt, bei denen das Terminal prüft, ob es sich um eine berechtigte Karte handelt. Im Gegenzug prüft auch die Karte die Berechtigung des Terminals. Dieses so genannte Handshake-Verfahren kann weder manipuliert noch umgangen werden. Keine der auf dem Chip gespeicherten Informationen kann durch andere als das legitimierte Verfahren sichtbar gemacht oder verändert werden.

Bei korrekter Abwicklung der Zahlung tragen Sie keinerlei Risiko, da die Kreditwirtschaft alle GeldKarte-Umsätze garantiert. Die Daten jeder Transaktion werden zugriffssicher auf Basis komplexer kryptografischer Berechnungen im Terminal gespeichert. Selbst bei Stromausfall stellen die zugelassenen Terminals sicher, dass keine Daten verloren gehen.

Telefon
069 / 97945 – 4848
von Mo - Do: 09.00 - 17.00 Uhr
Fr: 09.00 - 12.00 Uhr

oder schreiben Sie uns eine E-Mail Adresse?
Suche
Suche