Presse-Information: Frankfurt am Main, den 11. Juni 2008
Elektronische Zahlungssysteme sind im Kleingeldbereich weiter auf dem Vormarsch. Die GeldKarte ist eine günstige und kundenfreundliche Alternative zum Bargeld. Die Coburger Ernst Kühner OHG setzt seit Jahren auf den Chip als ergänzende Zahlungsmöglichkeit am Automaten. Mit Erfolg.
Konsumenten bezahlen immer öfter und lieber mit Plastikgeld. Diesen Trend belegen die aktuellen Ergebnisse einer Datenerhebung des EHI Retail Institutes zur Kartenzahlung in Deutschland. Die Studie, die im Auftrag des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels durchgeführt wurde, stellt heraus, dass der Anteil der Kartenzahlungen am Einzelhandelsumsatz stetig zunimmt. Allein 2007 waren es 35,1 Prozent. Bei geringen Geldbeträgen werden elektronische Zahlungssysteme jedoch noch nicht ausreichend eingesetzt. Grund dafür sind die hohen Gebühren für Händler bei Kartenzahlungen im Micropayment-Bereich. Dabei existiert bereits eine kostengünstige und kundenfreundliche Ergänzung zum Baren – die GeldKarte.
Kosten sparen mit der GeldKarte
Ein Unternehmen, das die GeldKarte bereits seit Jahren an ihren Automaten einsetzt, ist die Coburger Ernst Kühner OHG. Ob Kaffee, Süßigkeiten, Zigaretten, kleine Snacks – neben Bargeld kann der Kunde mit dem goldenen Chip zahlen. Jahrelange Erfahrung hat dem Unternehmen gezeigt, dass die GeldKarte eine kostengünstige Ergänzung zur Münzzahlung ist. Schon die Erstausstattung eines Automaten mit einem GeldKarte-Terminal erweist sich im Vergleich zum Einsatz des Bezahlsystems für Bargeld als kostensparende Lösung. Statt wie bisher Geldwechsler und Banknotenakzeptor, bedarf es für den Einsatz der GeldKarte lediglich eines standardisierten Terminals.
Auch im mittelfristigen Gebrauch ist durch die niedrige Bearbeitungszeit und die sichere sowie unkomplizierte Handhabung des Chips ein Vorteil gegenüber Bargeld deutlich zu erkennen. "Die GeldKarte verursacht tatsächlich die geringsten Betriebskosten" erklärt Peter Ehrl, Technikleiter des Unternehmens, überzeugt.
Darüber hinaus können Automatenaufsteller weitere Kosten und Zeit beim Abrechnungsprozess sparen. So beschleunigt beispielsweise die neue Software der Security Research & Consulting GmbH die Gutschrift von Umsätzen. Bei fehlerhaft gespeicherten Transaktionen können in der Regel lange Wartezeiten bei Überweisungen von Umsätzen anfallen. Hier setzt nun die neue Software an und beschleunigt die Prüfung der Transaktionsdaten auf ihre Richtigkeit vor Übermittlung an das Bankinstitut. Die Umsätze können so dem Händler schneller gutgeschrieben werden. Zudem reduziert das elektronische Zahlverfahren per Chip dem Automatenbetreiber langfristig die hohen Forderungen der Bundesbank für die Münzrollenfertiger. Beruhend auf langjährigen Erfahrungswerten und einem Kostenvergleich von Bargeld- und GeldKarte-Bezahlung am Automaten, ist die Geschäftsleitung zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen: Der Einsatz der GeldKarte senkt effektiv Kosten.
GeldKarte vs. Bargeld-Handling
So wie die Ernst Kühner OHG setzen immer mehr Händler und Dienstleister auf die GeldKarte, um hohe Gebühren für Zahlungen im Kleingeldbereich zu vermeiden. Der goldene Chip bietet dem Handel eine kostengünstige Lösung. Das Händlerentgelt beträgt nur 0,3 Prozent des Kaufumsatzes bzw. mindestens 0,01 Euro pro Transaktion. Die Zahlung per GeldKarte ist konkurrenzlos günstig und garantiert. Für den Akzeptanzpartner ist die Kaufabwicklung gleichbedeutend mit einer Barzahlung. Darüber hinaus ist die unkomplizierte Handhabung besonders verbraucherfreundlich. Die elektronische Zahlweise per Chip ist für den Konsumenten sicher und völlig anonym. Durch den Wegfall des Münzgeldes nimmt außerdem das Ein- und Aufbruchrisiko am Automaten rapide ab.
Kostenvergleich Bargeld- und GeldKarte-Zahlung am Automaten
| Bargeld | GeldKarte | ||
|---|---|---|---|
| Anschaffungskosten je Automat (in Euro) | |||
| Geldwechsler | 280,00 | GeldKarte-Terminal | 200,00 |
| Banknotenakzeptor | 270,00 | Händlerkarte (alle 3 Jahre) | 7,50 |
| Anschaffungskosten Geldverarbeitung (einmalig, in Euro) | |||
| Münzsortierer (je Füllfahrzeug) | 2.050,00 | MDE M3 (je Füllfahrzeug) | 2.167,00 |
| Münzzählmaschine | 2.750,00 | Linux-PC mit Oracle-Datenbank für GeldKarte-Einreichprogramm | 990,00 |
| Münzrollierer | 9.064,00 | ||
| Vakuum-Rollen-Verpackungsgerät | 2.235,00 | ||
| Gesamt Bargeld | 16.099,00 | Gesamt GeldKarte | 3.157,00 |
| Regelmäßige Kosten (in Euro) | |||
| Wartung des Münzrollierers (jährlich) | 1.217,00 | Wartung des MDE/GK-Programmes (jährlich) | 273,60 |
| Rollpapier (je 10.000 Rollen) | 25,40 | Transaktionsgebühr je verkauftem Artikel 0,3% vom Wert, d.h. bis 5 Euro/Artikel | 0,01 |
| Vakuumbeutel (je 10.00 Rollen) | 38,40 | ||
Über die GeldKarte
Die GeldKarte ist eine "Geldbörse" in Chipform, die von der deutschen Kreditwirtschaft gemeinschaftlich getragen wird. Der Chip kann am Geldautomaten, an speziellen Ladeterminals oder bequem über das Internet mit bis zu 200 EUR aufgeladen werden. Die GeldKarte dient damit vorrangig als Kleingeldersatz. Bezahlt werden kann unter anderem beim Parken, im Öffentlichen Personennahverkehr, an Zigarettenautomaten und im Internet. Die GeldKarte-Funktion erhält der Kunde i. d. R. mit der ec- oder Kundenkarte seiner Bank bzw. Sparkasse. Derzeit sind in Deutschland rund 68 Millionen GeldKarten (über 75 Prozent aller ec- und Bankkundenkarten) im Umlauf, die an über 600.000 Akzeptanzstellen an Automaten und im Internet zum Einsatz kommen. Mit der neuen Möglichkeit des Online-Ladens macht GeldKarte Online-Payments noch einfacher und angenehmer. Der Karteninhaber bleibt bei sämtlichen Bezahlvorgängen anonym. Für den Akzeptanzpartner ist die Zahlung per GeldKarte garantiert und damit gleichbedeutend mit einer Barzahlung. Über Zusatzfunktionen des Chips wie den Jugendschutz am Zigarettenautomaten und im Internet, den Elektronischen Fahrschein, die Verwaltung von Bonuspunkten oder die Digitale Signatur wird die GeldKarte ihre führende Position als Bezahlsystem für Kleinbeträge in der physischen Welt sowie im Internet in den kommenden Jahren weiter ausbauen. (Stand: April 2008)
Über EURO Kartensysteme
Als Gemeinschaftsunternehmen der deutschen Kreditwirtschaft übernimmt die EURO Kartensysteme GmbH Aufgaben im gemeinsamen Interesse der deutschen Banken und Sparkassen im Bereich des kartengestützten Zahlungsverkehrs. Die EURO Kartensysteme GmbH konzentriert sich dabei insbesondere auf zentrale Aufgaben und Serviceleistungen, wie z.B. die MasterCard-Lizenzverwaltung, die Entwicklung von operationalen Sicherheitsstandards, Methoden der Missbrauchsbekämpfung sowie das Marketing für die GeldKarte und den Chip. (Stand: April 2008)
"Sicheres und bequemes Micropayment mit der GeldKarte" »
Pressemitteilung vom 11.06.2008
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