Pressemitteilung: Köln, den 02. April 2004
Ob beim Bezahlen am Parkscheinautomaten, im Öffentlichen Personennahverkehr, am Ticketschalter oder Zigarettenautomaten: Viele Orte, an denen die Kölner bisher Kleingeld abzählen mussten, akzeptieren bereits die GeldKarte. Sichtbares Symbol ist das blau-rote GeldKarte-Zeichen an Automaten und Bezahlstellen. Der kleine goldene Chip mit der Bezahlfunktion ist schon jetzt auf den meisten Kölner Bank- und Sparkassenkarten zu finden – allerdings nicht selten vom Besitzer noch unbemerkt.
Köln, 28. April 2004: In Köln soll sich das nun ändern: die Kölner Verkehrsbetriebe, die Stadtverwaltung Köln, Automatenaufsteller sowie diverse Unternehmen haben sich der Förderinitiative der Kreditwirtschaft für die GeldKarte angeschlossen, die Köln als Vorreiterstadt 2004 ausgewählt hat. Start der großen GeldKarte-Kampagne ist Mitte April.
Beteiligt sind unter anderem die Kölner Verkehrs-Betriebe AG mit über 800 Akzeptanzstellen an mobilen Automaten in Straßenbahnen und Bussen sowie an stationären Automaten an den Haltestellen und in den U-Bahnhöfen sowie die Zigarettenautomatenaufsteller Tobaccoland, Tabak Lomberg, Tabak Barthel, Feu-Ki und TVS Tabak Service. Außerdem wird die Aktion von der Stadtsparkasse Köln, der Kölner Bank, der PSD Bank und der Kreissparkasse Köln unterstützt. Auch an den 369 TeleStationen der Telekom in Köln können Telefonate mit GeldKarte bezahlt werden. Zum Kreise der GeldKarte-Förderer gehören außerdem die Stadt Köln mit an die Tausend GeldKarte-fähigen Parkuhren und mehreren Dutzend Terminals in den Bürgerämtern und anderen Behörden. Auch die Stadtbibliothek und das Kölner Puppenspiel akzeptieren die GeldKarte als Zahlungsmittel. Traditionell kann darüber hinaus an den Briefmarkenautomaten der Deutschen Post AG mit GeldKarte bezahlt werden. Alles in allem können die Kölner Bürger ihren Chip schon heute an über 5.000 Akzeptanzstellen einsetzen – und weitere Anwendungsbereiche werden in Kürze folgen.
Bestes Beispiel für den Trend zur bargeldlosen Bezahlung ist die Firma VIDEOTAXI Media Store. In ihren 20 Filialen im Großraum Köln konnte man bislang seine ausgeliehenen Videos, die Cola und den Becher Popcorn nur bar bezahlen, ebenso wenn man den innovativen Lieferservice in Anspruch nahm. Ab Mitte April wird es nun überall möglich sein, ganz bequem und passend per GeldKarte zu zahlen, sowohl im Media Store als auch beim Fahrer, der nach Hause liefert. Und als besonderes Bonbon bietet VIDEOTAXI allen "Erstbenutzern" der GeldKarte eine Gratis-DVD für einen Ausleihtag! Jürgen Hoffmann vom VIDEOTAXI Media Store: "Wir denken aufgrund ständig steigender Bargeldkosten schon länger über bargeldlose Zahlungsverfahren nach. Die GeldKarte bietet uns nun eine für unsere Kunden bequeme und für uns äußerst günstige Möglichkeit, das Bargeldvolumen in unseren Filialen zu verringern."
Alle Partner haben bereits Kassen und Automaten mit einem Lesegerät versehen oder rüsten diese gegenwärtig um. Für die beste technische Ausstattung sorgen B+S Card Service, TeleCash und Thales e-transactions, die die führenden Anbieter in diesem Bereich sind. Wichtigste Kriterien für die Auswahl Kölns als Vorreiterstadt 2004 waren das hohe Engagement der genannten Partner sowie die große Anzahl der GeldKarte-Inhaber und der bereits existierenden GeldKarte-Akzeptanzstellen.
Im vergangenen Jahr bewies bereits München, dass die konzentrierte Ansprache der Bürger in einer Region zu deutlichem und nachhaltigem Anstieg der GeldKarte-Nutzung führt. Von Januar bis Juli 2003 stiegen die Bezahltransaktionen um 116 Prozent. Die Ladeumsätze konnten um 70 Prozent gesteigert werden. Besonders erfreulich entwickelte sich die GeldKarte-Nutzung für die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG): Hier konnten die Bezahltransaktionen auch längerfristig, von Januar bis November 2003, um mehr als das Doppelte gesteigert werden. Auch die Umfrageergebnisse, die direkt nach der Kampagne von NFO Infratest Finanzforschung (heute TNS Infratest) durchgeführt wurde, belegen den Erfolg: 72 Prozent der Münchner hatten die Kampagne wahrgenommen und fühlten sich gut bis ausgezeichnet über Einsatzfelder und Funktionsweise der GeldKarte informiert. Insgesamt wurde die Zahlung der GeldKarte durchweg als einfach und bequem empfunden.
Für Volker Koppe, bei EURO Kartensysteme im Auftrag der deutschen Kreditwirtschaft für Kommunikationsmaßnahmen rund um die GeldKarte verantwortlich, rundet die GeldKarte das Angebot moderner Zahlungsmittel optimal ab. "Für das Zahlen von Kleinbeträgen im Alltag gibt es in Deutschland kein Kartenangebot mit einer auch nur annähernd so großen Verbreitung. 70 Prozent aller ausgegebenen ec-Karten verfügen mittlerweile über die GeldKarte-Funktion. Und durch vielfältige Zusatzanwendungen wie die Anwendung der GeldKarte im Internet, Rabatt- und Bonussysteme oder das Jugendschutzmerkmal wird die GeldKarte in Zukunft für Kunden und Akzeptanzpartner noch attraktiver."
Über die GeldKarte
Die GeldKarte ist eine "Geldbörse" in Chipform, die von der deutschen Kreditwirtschaft gemeinschaftlich getragen wird. Der Chip kann am Geldautomaten oder an speziellen Ladeterminals mit bis zu 200 Euro aufgeladen werden. Die GeldKarte dient damit vorrangig als Kleingeldersatz. Bezahlt werden kann unter anderem an Parkscheinautomaten, im Öffentlichen Personennahverkehr, an Zigarettenautomaten und im ausgewählten Einzelhandel. Die GeldKarte-Funktion erhält der Kunde i. d. R. mit der ec- oder Kundenkarte seiner Bank bzw. Sparkasse. Derzeit sind in Deutschland über 64 Millionen GeldKarten (70 Prozent aller ec- und Kundenkarten) im Umlauf, die an über 250.000 Akzeptanzstellen zum Einsatz kommen. Der Karteninhaber bleibt bei sämtlichen Bezahlvorgängen anonym. Für den Akzeptanzpartner ist die Zahlung per GeldKarte garantiert und damit gleichbedeutend mit einer Barzahlung. Über Zusatzfunktionen des Chips wie den Jugendschutz am Zigarettenautomaten und im Internet, den Elektronischen Fahrschein, die Verwaltung von Bonuspunkten oder die Digitale Signatur wird die GeldKarte ihre führende Position als Bezahlsystem für Kleinbeträge in der physischen Welt sowie im Internet in den kommenden Jahren weiter ausbauen. (Stand: Dezember 2004)
Über EURO Kartensysteme
Als ein Unternehmen der deutschen Banken und Sparkassen erbringt die EURO Kartensysteme GmbH Servicedienstleistungen für die führenden Kartenzahlungssysteme MasterCard und GeldKarte. Lizenzmanagement, die Entwicklung von Sicherheitsstandards, Methoden der Missbrauchsbekämpfung sowie Marketing für die GeldKarte sind Schwerpunkte der Tätigkeit. Zu den Kunden der EURO Kartensysteme gehören mehr als 2.500 Kreditinstitute. (Stand: Dezember 2004)


