Pressemitteilung: München, den 02. Februar 2005
Auch im vergangenen Jahr bewies die GeldKarte, dass ihr Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft ist. Sowohl im Bereich der Bezahltransaktionen als auch bei den aktiven Akzeptanzstellen konnte gegenüber dem Vorjahr ein stetiger Anstieg verbucht werden. Dies ist ein deutliches Zeichen dafür, dass die GeldKarte sich kontinuierlich als praktischer Alltagshelfer etabliert. Regionale Unterschiede sind dabei allerdings unverkennbar.
Die GeldKarte wird von ihren Nutzern immer mehr in das alltägliche Leben integriert. Dafür sprechen die neuesten Zahlen, die der Zentrale Kreditausschuss (ZKA) aktuell veröffentlicht hat. So stieg etwa die Anzahl der aktiven Akzeptanzstellen gegenüber dem Vorjahr um rund 18 Prozent auf über 140.000 an. Auch die Bezahltransaktionen stiegen auf ca. 38,3 Millionen an; der zugehörige Umsatz in Höhe von 82,6 Millionen Euro entspricht einem Zuwachs von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Anzahl der deutschlandweiten Ladetransaktionen konsolidierte sich bei rund 4,2 Millionen. Insgesamt sind jedoch starke regionale Unterschiede in der Marktentwicklung zu beobachten.
Regionale Entwicklung am Beispiel München
Abweichungen zwischen verschiedenen Regionen lassen sich vor allem auf unterschiedlich stark ausgeprägte GeldKarte-Infrastrukturen und Unterschiede in der Kommunikationsintensität zurückführen. Zum Vergleich: Die Stadtsparkasse München verzeichnete im vergangenen Jahr gegenüber dem landesweiten Trend einen deutlichen Zuwachs bei den Ladetransaktionen. So stieg das Ladevolumen gegenüber dem Vorjahr um über 40 Prozent. Auch die Bezahltransaktionen in der bayerischen Metropole konnten im vergangenen Jahr prägnant gesteigert werden. Sie lagen Ende 2004 ebenfalls bei über 40 Prozent des Vergleichsmonats 2003.
Entscheidend für eine steigende Akzeptanz auf Händler- wie auch auf Kundenseite ist eine kontinuierliche Kommunikation der Funktionsweise und der Vorteile der GeldKarte. Kreditinstitute und Akzeptanzpartner sind hier gleichermaßen gefordert. Die EURO Kartensysteme wird aus diesem Grunde im Auftrag des Zentralen Kreditausschusses der deutschen Kreditwirtschaft auch in 2005 regionale und überregionale Informationsmaßnahmen fördern.
Über die GeldKarte
Die GeldKarte ist eine "Geldbörse" in Chipform, die von der deutschen Kreditwirtschaft gemeinschaftlich getragen wird. Der Chip kann am Geldautomaten oder an speziellen Ladeterminals mit bis zu 200 Euro aufgeladen werden. Die GeldKarte dient damit vorrangig als Kleingeldersatz. Bezahlt werden kann unter anderem an Parkscheinautomaten, im Öffentlichen Personennahverkehr, an Zigarettenautomaten und im ausgewählten Einzelhandel. Die GeldKarte-Funktion erhält der Kunde i. d. R. mit der ec- oder Kundenkarte seiner Bank bzw. Sparkasse. Derzeit sind in Deutschland über 63 Millionen GeldKarten (70 Prozent aller ec- und Kundenkarten) im Umlauf, die an über 300.000 Akzeptanzstellen zum Einsatz kommen. Der Karteninhaber bleibt bei sämtlichen Bezahlvorgängen anonym. Für den Akzeptanzpartner ist die Zahlung per GeldKarte garantiert und damit gleichbedeutend mit einer Barzahlung. Über Zusatzfunktionen des Chips wie den Jugendschutz am Zigarettenautomaten und im Internet, den Elektronischen Fahrschein, die Verwaltung von Bonuspunkten oder die Digitale Signatur wird die GeldKarte ihre führende Position als Bezahlsystem für Kleinbeträge in der physischen Welt sowie im Internet in den kommenden Jahren weiter ausbauen. (Stand: Dezember 2005)
Über EURO Kartensysteme
Als ein Unternehmen der deutschen Banken und Sparkassen erbringt die EURO Kartensysteme GmbH Servicedienstleistungen für die führenden Kartenzahlungssysteme MasterCard und GeldKarte. Lizenzmanagement, die Entwicklung von Sicherheitsstandards, Methoden der Missbrauchsbekämpfung sowie Marketing für die GeldKarte sind Schwerpunkte der Tätigkeit. Zu den Kunden der EURO Kartensysteme gehören mehr als 2.500 Kreditinstitute. (Stand: Dezember 2005)


