Pressemitteilung: Frankfurt am Main, den 27. Januar 2012
Laut Statistik der Deutschen Kreditwirtschaft zahlten Verbraucher im Jahre 2011 insgesamt über 125 Millionen Euro mit der GeldKarte. Der durchschnittliche Transaktionsbetrag lag dabei bei 3,03 Euro. Insgesamt haben Nutzer im vergangenen Jahr über 148 Millionen Euro auf die Prepaid-Börse geladen. Der goldene GeldKarte-Chip ist inzwischen auf rund 89 Millionen Bank- und Sparkassenkarten zu finden. Durchschnittlich wurden etwa 28,06 Euro geladen. Stammnutzer setzen ihr Guthaben vor allem beim Parken im Parkhaus und am Parkautomaten wie auch gemeinsam mit der Altersverifikation am Zigarettenautomaten ein. Aber auch in der Schulverpflegung kommt die GeldKarte immer häufiger zum Einsatz.
Das Bezahlen mit der elektronischen Geldbörse wird kontinuierlich an die veränderten Verbraucherbedürfnisse und neuen technischen Entwicklungen angepasst. Bereits in der Vergangenheit haben sich neue Einsatzbereiche für das kontaktlose Bezahlen mit einem NFC-fähigen Chip der Deutschen Kreditwirtschaft etabliert. Beispielsweise wurde bei den Fußballbundesligisten Bayer 04 Leverkusen und Mainz 05 die kontaktlos-Technologie eingeführt und kommt bei den Fußballfans sehr gut an. Auch wird die Deutsche Kreditwirtschaft bequeme Ladeverfahren direkt im Einzelhandel testen und damit den Bezahlkomfort für Kunden weiter erhöhen. In Zukunft wird sich bei Einsatzbereichen im Einzelhandel und bei Großveranstaltungen der kontaktlose Prepaid-Chip stärker etablieren. Die Einsatzbereiche der GeldKarte, an denen kontaktbehaftet – also durch Stecken der Karte – bezahlt wird, bleiben dabei weiter bestehen.
Über die GeldKarte
Die GeldKarte ist eine "Geldbörse" in Chipform, die von der deutschen Kreditwirtschaft gemeinschaftlich getragen wird. Der Chip kann am Geldautomaten, an speziellen Ladeterminals oder bequem über das Internet mit bis zu 200 EUR aufgeladen werden. Die GeldKarte dient damit vorrangig als Kleingeldersatz. Bezahlt werden kann unter anderem beim Parken, im Öffentlichen Personennahverkehr, an Zigarettenautomaten und im Internet. Die GeldKarte-Funktion erhält der Kunde i.d.R. mit der girocard (frühere
ec-Karte) oder Kundenkarte seiner Bank bzw. Sparkasse. Derzeit sind in Deutschland über 89 Millionen GeldKarten (96 Prozent aller girocards (frühere ec-Karten) und Bankkundenkarten) im Umlauf, die an über 600.000 Akzeptanzstellen an Automaten und im Internet zum Einsatz kommen. Mit der Möglichkeit des Online-Ladens macht GeldKarte Online-Payments noch einfacher und angenehmer. Der Karteninhaber bleibt bei sämtlichen Bezahlvorgängen anonym. Für den Akzeptanzpartner ist die Zahlung per GeldKarte garantiert und damit gleichbedeutend mit einer Barzahlung. Über die neue Kontaktlosfunktion wie auch weitere Zusatzfunktionen des Chips, z.B. den Jugendschutz am Zigarettenautomaten und im Internet, den Elektronischen Fahrschein, die Verwaltung von Bonuspunkten oder die Digitale Signatur wird die GeldKarte ihre führende Position als Bezahlsystem für Kleinbeträge in der physischen Welt sowie im Internet in den kommenden Jahren weiter ausbauen.
Über EURO Kartensysteme
Als Gemeinschaftsunternehmen der deutschen Kreditwirtschaft übernimmt die EURO Kartensysteme GmbH Aufgaben im gemeinsamen Interesse der deutschen Banken und Sparkassen im Bereich des kartengestützten Zahlungsverkehrs. Die EURO Kartensysteme GmbH konzentriert sich dabei insbesondere auf zentrale Aufgaben und Serviceleistungen, wie z.B. die MasterCard-Lizenzverwaltung, die Entwicklung von operationalen Sicherheitsstandards, Methoden der Missbrauchsbekämpfung sowie das Marketing für die GeldKarte, den Chip und die kontaktlose Bezahlfunktion girogo.
"GeldKarte Jahreszahlen" »
Pressemitteilung der EURO Kartensysteme GmbH vom 27.1.2012
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