Presseinformation: Berlin, den 28. Juli 2010
Die Sommerferien sind vorbei und viele Schüler haben auch nachmittags Unterricht. Dabei wird vom Nachwuchs volle Konzentration von der ersten bis zur letzten Unterrichtsstunde gefordert. Eine ausreichende und vollwertige Ernährung ist dabei die Grundlage für jeden erfolgreichen Tag. Dennoch kommen viel zu viele Kinder in Deutschland nicht in den Genuss eines warmen Mittagessens und müssen nachmittags mit knurrendem Magen lernen. Denn 19 Prozent der Schüler mit Unterricht nach der sechsten Stunde, haben keine Mensa in ihrer Bildungseinrichtung. Dies ist das Ergebnis der aktuellen Studie von EARSandEYES, die im Auftrag der Initiative GeldKarte e.V. durchgeführt wurde. Dabei wurden im Mai 2010 je 275 Eltern und Schüler der 5. bis 13. Klasse befragt.
Schmecken soll es und gesund sein
Im Zuge der Umstellung auf Ganztagsschulen werden immer mehr Schulkantinen geplant und gebaut. Damit die Kinder das Mittagsangebot auch gerne nutzen, gibt es einige Punkte zu beachten. Denn es geben zwar 42 Prozent der befragten Kinder, deren Schule eine Kantine hat, dieser die Noten sehr gut bis gut. Aber der Rest der Schüler (58 Prozent) sieht Verbesserungsbedarf. Damit das Angebot gerne genutzt wird, muss es den Sprösslingen auch schmecken. 43 Prozent der befragten Schüler, deren Schule eine Kantine hat, geben an, dass sie auf Grund der guten Qualität dort gerne essen. Ein Aspekt, den Schüler kritisch sehen, sind die üblichen langen Warteschlangen an der Essenausgabe. Dies belegt, dass neben gesunder Ernährung auch Logistik und technische Ausstattung eine zentrale Rolle in der Mittagsverpflegung spielen. Eine moderne, kindgerechte Bezahllösung kann hier Abhilfe schaffen: Die GeldKarte bietet ein einfaches und kostengünstiges System, das die Essensausgabe deutlich beschleunigt und auch eine diskrete Abwicklung von Subventionen für sozial schwächer gestellte Schüler ermöglicht. Immerhin erhält mehr als jedes zehnte Kind eine Vergünstigung, so das Ergebnis der Studie. Bei der GeldKarte nutzen alle Schüler das gleiche Bezahlmittel und es gibt keine sichtbaren Unterschiede, wie es etwa bei speziellen Essensmarken der Fall ist.
Moderne Schulverpflegung setzt Maßstäbe
Laut Studie zahlen in Schulkantinen bereits 11 Prozent der Kinder mit einem bargeldlosen Kassensystem. Bereits rund 350 Schulen deutschlandweit setzen auf die GeldKarte. Das bargeldlose System vereinfacht den Bezahlvorgang, ist sehr hygienisch und kann eine diskrete Subventionierung sozial schwächer gestellter Schüler ermöglichen. Zusätzlich trägt die GeldKarte zu einem konsumfreien Raum in der Schule bei. Bargeld ist häufig die Ursache für Kriminalität auf dem Pausenhof. Das ist mit dem goldenen Chip passé. Aber auch die Schule profitiert von der GeldKarte: Sie bietet Planungssicherheit, da Mahlzeiten vorbestellt werden und die Schule Statistiken der verkauften Produkte abrufen kann. Zudem spart die Schule wesentliche Kosten ein, da Münzen und Scheine durch die Zahlung mit Chip nicht teuer verwaltet werden müssen. Weiterhin kann die GeldKarte auch als Schülerausweis, Kopierkarte oder Bibliotheksausweis verwendet werden.
Über die GeldKarte
Die GeldKarte ist eine "Geldbörse" in Chipform, die von der deutschen Kreditwirtschaft gemeinschaftlich getragen wird. Der Chip kann am Geldautomaten, an speziellen Ladeterminals oder bequem über das Internet mit bis zu 200 EUR aufgeladen werden. Die GeldKarte dient damit vorrangig als Kleingeldersatz. Bezahlt werden kann unter anderem beim Parken, im Öffentlichen Personennahverkehr, an Zigarettenautomaten und im Internet. Die GeldKarte-Funktion erhält der Kunde i. d. R. mit der girocard (früher ec-Karte) oder Kundenkarte seiner Bank bzw. Sparkasse. Derzeit sind in Deutschland rund 81 Millionen GeldKarten (über 89 Prozent aller girocards (früher ec-Karten) und Bankkundenkarten) im Umlauf, die an über 600.000 Akzeptanzstellen an Automaten und im Internet zum Einsatz kommen. Mit der neuen Möglichkeit des Online-Ladens macht GeldKarte Online-Payments noch einfacher und angenehmer. Der Karteninhaber bleibt bei sämtlichen Bezahlvorgängen anonym. Für den Akzeptanzpartner ist die Zahlung per GeldKarte garantiert und damit gleichbedeutend mit einer Barzahlung. Über Zusatzfunktionen des Chips wie den Jugendschutz am Zigarettenautomaten und im Internet, den Elektronischen Fahrschein, die Verwaltung von Bonuspunkten oder die Digitale Signatur wird die GeldKarte ihre führende Position als Bezahlsystem für Kleinbeträge in der physischen Welt sowie im Internet in den kommenden Jahren weiter ausbauen. (Stand: Januar 2010)
Über die Initiative GeldKarte
Die Initiative GeldKarte e.V. mit Sitz in Berlin versteht sich als Netzwerk für Unternehmen und Institutionen, die die GeldKarte akzeptieren oder die hierfür notwendige Infrastruktur bereitstellen. Die Initiative ist die Schaltstelle, an der Informationen und Neuigkeiten rund um die Chipkarte der deutschen Kreditwirtschaft zusammen fließen. Sie bündelt die Interessen ihrer Mitglieder und vertritt sie gegenüber Politik und Medien. Als Motor der GeldKarte treibt die Initiative einzelne Anwendungsbereiche gezielt voran. Sie recherchiert neue Einsatzmöglichkeiten, initiiert Pilotprojekte und unterstützt bestehende Aktivitäten ihrer Mitglieder, insbesondere in den Bereichen Marketing, Public Relations und Public Affairs.
"Was essen unsere Schüler mittags?" »
Presseinformation der Initiative GeldKarte vom 28. Juli 2010
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