GeldKarte-Logo und der goldene Chip
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Halbjahreszahlen GeldKarte:

Nutzer zahlen durchschnittlich 3,02 Euro mit dem Chip

Presseinformation: Frankfurt am Main, den 22. Juli 2010

Die aktuelle Halbjahresstatistik des Zentralen Kreditausschusses (ZKA) zur GeldKarte zeigt, dass das Vertrauen der Verbraucher in die GeldKarte wächst. So wurden in den ersten sechs Monaten dieses Jahres im Durchschnitt 27,87 Euro auf den goldenen Chip geladen. Das ist ein leichter Anstieg im Vergleich zum Vorjahr (26,43 Euro). Insgesamt transferierten die Nutzer so 75,2 Millionen Euro von ihren Konten auf den GeldKarte-Chip. Der durchschnittliche Zahlbetrag betrug 3,02 Euro. Dabei etabliert sich der goldene Chip nicht nur an den klassischen Einsatzbereichen wie zum Beispiel an Fahrkarten- oder Parkscheinautomaten als Kleingeldersatz. In den letzten Jahren sind weitere Anwendungsbereiche hinzugekommen, z.B. Schulkantinen oder Stadien. Hier schätzen die Verbraucher die multifunktionalen Einsatzmöglichkeiten des goldenen Chips.

Wachstumspotenzial durch Multifunktionalität
Im Stadionbereich und bei Großveranstaltungen bietet die GeldKarte etliche Vorteile. Sie dient hier nicht nur als Bargeldersatz, sondern auch als Zugangsberechtigung oder als elektronisches Ticket, z.B. im Fußballstadion des Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen. Gerade mit der schnellen Kontaktlos-Technologie kann hier an der Einlasskontrolle, in Fanshops oder am Kiosk viel Zeit gespart werden. Dank des offenen Systems können Verbraucher den goldenen Chip anschließend auch an allen herkömmlichen 600.000 Akzeptanzstellen, wie Briefmarken- und Zigarettenautomaten anwenden. "Mit dem Einzug der neuen, schnellen Kontaktlos-Technologie fällt auch noch die letzte Hürde, die eventuell für proprietäre Bezahlsysteme gesprochen hätte. Die gesamte deutsche Kreditwirtschaft hat hier an einem Strang gezogen und ein wettbewerbsstarkes Produkt erschaffen. Der reibungslose Ablauf, die Zufriedenheit der Fans sowie die Verdopplung des Verzehrumsatzes beim Fußballbundesligisten Bayer 04 Leverkusen bestätigen dies", meint Hans-Werner Niklasch, Geschäftsführer EURO Kartensysteme. Ähnliche Projekte befinden sich in der Umsetzungsphase.

Ein weiterer beliebter Einsatzbereich umfasst die Verpflegung in bereits über 350 Schulmensen von Schleswig-Holstein bis Bayern. Die GeldKarte bietet ein einfaches und kostengünstiges System, das die Essensausgabe deutlich beschleunigt. Außerdem kann so eine diskrete Abwicklung von Subventionen für sozial schwächer gestellte Schüler ermöglicht werden. "Die GeldKarte hat sich in den letzten Jahren zu einem technologischen Tausendsassa entwickelt. Sowohl die Technik – kontaktbehaftet und kontaktlos – als auch die vielen unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten bieten den Verbrauchern eine Reihe an Vorteilen", führt Hans-Werner Niklasch aus. Gerade in dem neuen Bereich der quasi geschlossenen Nutzergruppen wie Sportvereine, Unternehmens- und Schulkantinen oder Universitäten spielt der kostengünstige Betrieb eines Kassen- und Hintergrundsystem eine wichtige Rolle.

Über die GeldKarte

Die GeldKarte ist eine "Geldbörse" in Chipform, die von der deutschen Kreditwirtschaft gemeinschaftlich getragen wird. Der Chip kann am Geldautomaten, an speziellen Ladeterminals oder bequem über das Internet mit bis zu 200 EUR aufgeladen werden. Die GeldKarte dient damit vorrangig als Kleingeldersatz. Bezahlt werden kann unter anderem beim Parken, im Öffentlichen Personennahverkehr, an Zigarettenautomaten und im Internet. Die GeldKarte-Funktion erhält der Kunde i. d. R. mit der girocard (früher ec-Karte) oder Kundenkarte seiner Bank bzw. Sparkasse. Derzeit sind in Deutschland rund 81 Millionen GeldKarten (über 89 Prozent aller girocards (früher ec-Karten) und Bankkundenkarten) im Umlauf, die an über 600.000 Akzeptanzstellen an Automaten und im Internet zum Einsatz kommen. Mit der neuen Möglichkeit des Online-Ladens macht GeldKarte Online-Payments noch einfacher und angenehmer. Der Karteninhaber bleibt bei sämtlichen Bezahlvorgängen anonym. Für den Akzeptanzpartner ist die Zahlung per GeldKarte garantiert und damit gleichbedeutend mit einer Barzahlung. Über Zusatzfunktionen des Chips wie den Jugendschutz am Zigarettenautomaten und im Internet, den Elektronischen Fahrschein, die Verwaltung von Bonuspunkten oder die Digitale Signatur wird die GeldKarte ihre führende Position als Bezahlsystem für Kleinbeträge in der physischen Welt sowie im Internet in den kommenden Jahren weiter ausbauen. (Stand: Januar 2010)

Über EURO Kartensysteme

Als Gemeinschaftsunternehmen der deutschen Kreditwirtschaft übernimmt die EURO Kartensysteme GmbH Aufgaben im gemeinsamen Interesse der deutschen Banken und Sparkassen im Bereich des kartengestützten Zahlungsverkehrs. Die EURO Kartensysteme GmbH konzentriert sich dabei insbesondere auf zentrale Aufgaben und Serviceleistungen, wie z.B. die MasterCard-Lizenzverwaltung, die Entwicklung von operationalen Sicherheitsstandards, Methoden der Missbrauchsbekämpfung sowie das Marketing für die GeldKarte und den Chip. (Stand: Januar 2010)

"Halbjahreszahlen GeldKarte" » Pressemitteilung der EURO Kartensysteme GmbH vom 23. Juli 2010 (Größe 66.2 KB)

« zur zugehörigen Archivseite: das Jahr im Überblick

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Arefeh Shariatmadari

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Tel.: 0 89 / 21 02 57-32
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