Bundesligist Bayer 04 Leverkusen blickt auf eine erfolgreiche erste Saison im neuen Stadion zurück. Das mit Fans viel diskutierte Bezahlsystem habe sich etabliert. "Durch das schnelle kontaktlose Bezahlen mit der Bayarena-Card konnten wir unseren Umsatz verdoppeln", sagt Meinolf Sprink, Marketingdirektor Bayer 04 Leverkusen. Der Durchschnittsumsatz kletterte in der Saison 2009/10 auf 3,70 Euro pro Stadionbesucher. Vor dem Umzug in die Arena gaben die Kunden im Schnitt 1,70 Euro für Bier und Würstchen aus. Insgesamt haben die Besucher ihre Chips 87000 Mal mit einem Betrag von knapp 1,4 Millionen Euro geladen.
Bayer ist nicht der erste Club, der auf bargeldloses Bezahlen im Stadion setzt. Das System unterscheidet sich aber von anderen: Die Bayarena-Card funktioniert mit einem Geldkarte-Chip und ist damit überall einsetzbar, wo Bezahlen mit der Geldkarte möglich ist. "Der Kunde bleibt flexibel und braucht sich keine Sorgen zu machen, dass das Geld nach der Saison verfällt", sagt Ingo Limburg, Leiter Marketing Geldkarte. Die Karte ersetzt nicht nur Bargeld, sondern auch Papiertickets und Dauerkarten, 18000 davon gehören Dauerkartenbesitzern. Das Bezahlen erfolgt kontaktlos: der Besucher hält die Scheckkarte selbst an ein Lesegerät.
Quelle: Horizont
Autor: MH
17. Juni 2010
"Bayer macht Kassensturz" »
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